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Zu viel, zu intensiv, zu nah – wie Hochsensible Beziehung erleben

Kennst du das? Du spürst die Stimmung im Raum, bevor jemand ein Wort gesagt hat. Dein Partner ist gestresst – und du fühlst es körperlich, als wäre es dein eigener Stress. Nach einem geselligen Abend bist du erschöpft, während andere erst richtig aufdrehen. Manchmal wünschst du dir, weniger zu fühlen. Und gleichzeitig weißt du tief in dir: Genau diese Fähigkeit macht dich aus. Sie ist das, was dich zu einem liebevollen, aufmerksamen, tief verbundenen Menschen macht. Wenn du dich hier wiedererkennst, bist du vermutlich hochsensibel – und du bist nicht allein. Etwa 15-20% der Bevölkerung nehmen die Welt intensiver wahr. In Beziehungen kann das ein Geschenk sein. Und eine Herausforderung. Hochsensibilität: Wenn die Antennen feiner eingestellt sind Hochsensibilität bedeutet, Reize intensiver wahrzunehmen – Geräusche, Licht, Atmosphären, aber vor allem: Emotionen. Deine eigenen und die der Menschen um dich herum. In einer Partnerschaft kann diese Gabe tiefe Nähe schaffen. Du bemerkst

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Ein Blick hinter die Kulissen – was wir zu Silvester gelernt haben

Heute möchten wir etwas Persönliches mit euch teilen Wir haben über Silvester selbst an einem besonderen Seminar teilgenommen. Und ja, als Paarcoaches brauchen wir das genauso! Auch wir haben unsere Herausforderungen Wir sprechen oft darüber, wie wichtig es ist, in die eigene Beziehung zu investieren. Und gleichermaßen erleben auch wir, wie herausfordernd das im Alltag sein kann. Zwischen Seminaren, Coachings und dem ganz normalen Leben verlieren wir manchmal die Achtsamkeit füreinander. Wir sind manchmal gereizt und ungeduldig miteinander. Alte Verletzungen und bekannte Schutzstrategien melden sich – oft genau dann, wenn eigentlich wenig Raum dafür da ist. Dann sind wir nicht immer so liebevoll, wie wir gerne wären, nicht immer präsent, nicht immer in unserer Herzensverbindung. Nicht, weil es an Liebe fehlt, sondern weil uns Stress, Druck von außen und alte Muster aus dem inneren Gleichgewicht bringen. Gerade deshalb haben wir uns bewusst entschieden, den Jahreswechsel nicht einfach „passieren zu lassen“,

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Wie ihr zu Weihnachten ein Team bleibt ❤️

Zwischen Familie, Erwartungen und Liebe – wie ihr euch zu Weihnachten nicht verliert Weihnachten bringt vieles zusammen: Menschen, Erinnerungen, Erwartungen, alte Muster – und manchmal auch Spannungen, die im Alltag gut verborgen bleiben. Gerade diese Tage haben eine besondere Dichte. Sie können fordern. Und sie können verbinden. Dieser kleine Weihnachtsbrief ist eine Einladung, euch bewusst füreinander zu entscheiden. Mitten im Trubel, mitten im Familienleben, mitten in allem, was gerade ist. Vielleicht helfen euch dabei diese fünf kraftvollen Tipps, die Paare in diesen Tagen stärken und verbinden können: 1. Sprecht aus, was euch wichtig ist, bevor Erwartungen laut werden. Nicht alles muss stimmig sein. Nicht alles muss leicht gehen. Doch es macht einen großen Unterschied, zu wissen, was dem anderen wirklich am Herzen liegt. Ein ehrliches Gespräch über Wünsche, Grenzen und Bedürfnisse. Vielleicht ganz schlicht und ohne Lösungen. Das schafft Nähe. Es verhindert, dass Enttäuschung dort entsteht, wo eigentlich Verbindung wachsen

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Wenn das Jahr leiser wird …

Wenn das Jahr leiser wird – eine Einladung an eure Beziehung Die Tage zwischen den Jahren haben eine ganz eigene Qualität. Etwas wird leiser. Etwas löst sich. Und etwas Neues kündigt sich an, ohne schon greifbar zu sein. Dieser „Schwellenzustand“ des „Nicht mehr“ und „Noch nicht“ hat einen Namen: liminal. Anthropologen wie Victor Turner nutzten diesen Begriff, um genau solche Übergangsphasen zu beschreiben – Zeiten, in denen die Gesetze des Alltags kurz die Pausentaste drücken. Der Jahreswechsel ist eine Einladung, still zu werden und ehrlich hinzuschauen. Wie steht es um mich – in meiner Beziehung zu mir selbst? – in meiner Partnerschaft? – in meinen Prioritäten im Job? – als lernendes, wachsendes Wesen? – in meiner Trauer um die Menschen, die ich verloren habe? – in den Gesprächen mit meiner Familie? Diese Fragen brauchen keine schnellen Antworten. Aber sie verdienen Raum. Begleitung durch die Rauhnächte Wenn ihr diese besondere Zeit nicht einfach „vorüberziehen“ lassen wollt,

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Rauhnächte

Die Rauhnächte: Ein besonderer Moment liegt vor uns Der Jahreswechsel 2025/2026 ist mehr als ein Kalenderblatt, das sich wendet. 2025 ist numerologisch betrachtet ein 9er-Jahr – ein Jahr des Vollendens, des bewussten Abschließens, des Loslassens. 2026 trägt die Energie der 1 – sie steht für Neubeginn, frische Klarheit, Aufbruch. Dieser Übergang von 9 zu 1 fühlt sich an wie ein Ausatmen und Einatmen zugleich. Ein Kapitel endet. Ein neues öffnet sich. Ein Jahreswechsel, der nur alle neun Jahre energetisch so kraftvoll ist. Und genau in diesem Übergang liegen sie: die Rauhnächte vom 24.12. – 6.1. als besondere Zeit „zwischen den Jahren“. Eine Einladung zum Innehalten Ein Raum für Stille Ein Tor zwischen dem, was hinter uns liegt, und dem, was entstehen möchte.   Wie kannst du diese Zeit gut für dich nutzen? Vielleicht hast du schon von den Rauhnächten gehört und dich damit bereits beschäftigt? Oder du fragst dich gerade:

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Den Raum halten – eine Kunst der Liebe

Den Raum halten – Präsenz statt Reaktion Kommt dir das bekannt vor: du bist aufgewühlt und voller Gefühle – und dein/e Partner/in versucht, dich zu beruhigen und relativiert die Situation. Wie geht es dir dann? Auch wenn in einer Beziehung Spannung entsteht – sei es durch Schmerz, Unsicherheit oder einfach durch Unterschiedlichkeit – greifen wir oft automatisch zu alten Strategien: Wir wollen trösten, überzeugen, lösen oder uns zurückziehen. Doch wirkliche Nähe entsteht nicht durch Tun, sondern durch Präsenz. „Raum halten“ – so nennt Clinton Callahan die Fähigkeit, in Kontakt zu bleiben, ohne zu reagieren. Es bedeutet, da zu sein, während der andere fühlt, denkt oder sucht. Ohne zu bewerten. Ohne zu fliehen. Ohne Ratschläge. Diese Form von Präsenz ist zutiefst heilsam. Wenn wir Raum halten, geschieht etwas Paradoxes: Das, was uns trennt, beginnt sich aufzulösen – weil der andere sich in seiner ganzen Wahrheit gesehen und gehalten fühlt. Mini-Übung: Bewusste Präsenz Diese einfache Basis-Übung könnt ihr als Paar ausprobieren. Sie dauert

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Halloween – Ein Fest des Wandels und der Nähe

Wenn uns alte Traditionen neue Wege in der Liebe zeigen Halloween – für viele von uns vor allem Kürbisse, Süßigkeiten und Verkleidungen. Doch hinter diesem Fest steckt eine uralte, tiefe Bedeutung: Vor über 2000 Jahren feierten die Kelten in Irland, Schottland und Teilen Frankreichs das Fest Samhain. Es markierte den Übergang vom Sommer zum Winter – eine Zeit, in der die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten durchlässig wurde. Die Kelten entzündeten Feuer, um Geister fernzuhalten. Sie trugen Masken und Tierfelle, um sich zu schützen und ehrten die Ahnen. Samhain war ein Fest der Transformation – das Alte durfte sterben, damit Neues entstehen konnte. Mit der Christianisierung Europas verschmolz Samhain mit dem Allerheiligenfest – daraus entstand Halloween. Halloween als Spiegel für unsere Beziehungen Wenn wir dieses Fest als Ritual des Wandels betrachten, entdecken wir erstaunlich viele Parallelen zu Paarbeziehungen. 1. Das Alte darf gehen – das Neue kann wachsen

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Eltern sein und Paar bleiben: Wie eure Liebe lebendig bleibt

Die Geburt eines Kindes verändert alles – auch die Partnerschaft Ein Kind zu bekommen ist ein tiefgreifender Einschnitt – nicht nur ins eigene Leben, sondern auch in die Beziehung. Was früher spontan, leicht und selbstverständlich war, muss plötzlich neu organisiert werden. Die Paarzeit schrumpft, die Verantwortung wächst, Schlaf fehlt. Kein Wunder, dass viele Paare spüren: Unsere Beziehung hat sich verändert. Konflikte nehmen zu, Gespräche drehen sich vor allem um Organisatorisches und die Zärtlichkeit bleibt öfter auf der Strecke. Studien zeigen: Nach der Geburt des ersten Kindes steigt die Streitfrequenz deutlich. Mit dem zweiten Kind bleibt sie oft auf einem hohen Niveau. Gleichzeitig sinkt die emotionale Nähe – ein Mix, der die Verbindung auf Dauer belasten kann. Doch das muss nicht so bleiben. Es gibt viele Wege, wie ihr trotz Kindern ein liebevolles Paar bleibt – oder es wieder werdet. Irrtümer über die Liebe im Familienalltag – und was wirklich hilft

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Wau, ist das Liebe? – Was wir von unseren Hunden für unsere Beziehung lernen können

Von Marion & Myke – mit Larry & Sally Unsere beiden Hunde, Larry und Sally, sind nicht nur treue Gefährten, sondern auch unsere stillen Beziehungscoaches. Mit ihrer feinen Wahrnehmung, ihren klaren Signalen und ihrer bedingungslosen Präsenz erinnern sie uns täglich an das, was in einer Partnerschaft zählt. Beim Lesen von „Wau! Was Paare von Hunden lernen können“ von Hans Jellouschek & Bettina Jellouschek-Otto mussten wir schmunzeln, nicken – und manchmal auch innehalten. Denn so mancher „Hundetrick“ ist eine echte Beziehungsweisheit. In diesem Artikel findest du liebevoll-humorvolle Impulse, inspirierende Aha-Momente und kleine Übungen für eure Beziehung – direkt aus dem Hundealltag von Larry & Sally. 1. Liebe geht durch die Augen – und das Herz Wenn wir nach Hause kommen, sind Larry und Sally voller Freude. Kein Zögern, kein cool-sein – einfach ehrliche Begeisterung. Larry hüpft hoch, Sally fiepst, die Augen leuchten: Juchuuuu – ihr seid wieder da! Frage an euch

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Was eure Liebe im Urlaub wirklich braucht – 15 Herzensimpulse für eine erfüllte Zeit zu zweit

Ein gemeinsamer Urlaub … … das klingt nach Leichtigkeit, Zweisamkeit, Sonne auf der Haut und Liebe, die wieder aufblüht. Endlich ausschlafen, endlich Zeit haben, endlich wir. Doch für viele Paare wird die ersehnte Auszeit zur Belastungsprobe. Jedes 2. Paar streitet im Urlaub mehr als zu Hause. Warum eigentlich? Weil im Koffer nicht nur Badehose und Sonnenhut stecken, sondern auch Erwartungen. Hoffnungen. Unerfüllte Sehnsüchte. Und oft ein Rucksack voller Alltagsmüdigkeit. Dieser Artikel ist eine Einladung: statt perfektem Urlaub echte Nähe zu erleben, statt Auseinandersetzung und Distanz Raum für Verbindung zu schaffen – mit 15 erprobten Impulsen, die eure Liebe nähren können. Schafft Raum fürs Abreisen und Ankommen – im Außen und im Innen Kennt ihr das? Am Tag der Abreise wird schnell gepackt, es werden rasch noch Telefonate erledigt, eingekauft, last minute Dinge koordiniert und plötzlich verzögert sich alles und im Stress das Packens und der Abreise liegen die ersten Nerven

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Wenn Worte verletzen, obwohl Liebe gemeint war – und wie ihr wieder zueinander findet

Liebe Paare, habt ihr das auch schon erlebt? Du sagst etwas – scheinbar harmlos – und dein Gegenüber zieht sich plötzlich zurück, ist verletzt, genervt oder geht in die Luft. Du fragst dich: „Was habe ich denn jetzt schon wieder falsch gemacht?“ Und ehe man sich versieht, entsteht ein ungutes Gefühl, obwohl man sich doch eigentlich liebt. Missverständnisse sind keine Ausnahme – sie sind menschlich. Besonders in engen Beziehungen, in denen wir verletzlich sind, Hoffnungen und alte Wunden mitbringen. Genau deshalb berühren Worte manchmal tiefer, als sie gemeint waren. Aber genau hier liegt auch die Chance: Wenn ihr lernt, einander wirklich zuzuhören und hinter die Worte zu schauen, entsteht eine neue Tiefe. Warum wir uns oft nicht wirklich verstehen – Weil wir durch unsere Vergangenheit hören – und nicht immer das, was in dem Moment gesagt wurde. – Weil alte Schutzmechanismen anspringen, wenn wir uns nicht gesehen fühlen. – Weil

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Wie du mit Vergebung inneren Frieden findest

Für alle, die bei unserem Online-Vergebungsritual nicht dabei waren: Ihr seid herzlich eingeladen, die Audioaufzeichnung anzuhören und das Vergebungsritual individuell durchzuführen. Die Präsentation liegt ebenfalls für euch zum Download bereit. Vielen Dank für euren offenen Austausch im Nachgang zur Meditation – drei Aspekte möchten wir hier teilen: Vergebung ist wichtig, um mit alten Paarbeziehungen gut abzuschließen, zum Beispiel wenn noch Scham- oder Schuldgefühle da sind. Mit dem Loslassen wirst du emotional freier für deine nächste Beziehung. Selbst wenn du schon in einer neuen Beziehung bist, kann Vergebung zur alten Partnerschaft hilfreich sein. Es können emotionale Widerstände auftauchen, die euch an der Vergebung hindern oder diese nur in kleinen Schritten ermöglichen. Hier lohnt es zu schauen, was dahintersteckt und eure Persönlichkeit zu stärken, damit ihr vollständig vergeben und loslassen könnt. Gerne unterstützen wir euch dabei mit einem energetischen Coaching. Wenn bei dir viele Themen auftauchen und es nicht leicht zu entscheiden ist, welchen „Stein“ du zuerst aus deinem „Beziehungsrucksack“ nehmen sollst, dann kann es

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